streunende Krebszellen

KENNE WICHTIGE
FACHBEGRIFFE

Wir haben für Dich zum besseren Verständnis ein kleines Wörterbuch mit den wichtigsten Fachbegriffen angelegt.

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Adjuvante Therapie

Eine Medikamentöse Therapie nach der vollständigen operativen Entfernung aller sichtbaren Tumoranteile bezeichnet man als adjuvante Therapie. Adjuvant bedeutet "unterstützend". Sie wird eingesetzt, um eventuell versteckte, einzelne Krebszellen im Körper zu bekämpfen.

Hier kannst du es bei Bedarf noch genauer nachlesen: PDF Adjuvante Therapie

Basalzellkarzinom

Das Basalzellkarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Haut. Die Ursache fast aller Basalzellkarzinome ist eine langjährige intensive Sonnenbestrahlung.
Das Basalzellkarzinom bildet kaum Tochtergeschwülste, frisst sich jedoch langsam durch Haut und Knochen, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird.

Clark Level

Unsere Haut besteht aus verschiedenen Schichten und der Clark Level beschreibt, bis in welche der Hautschichten dein Melanom vordringen konnte.

Fernmetastasen

Fernmetastasen sind Absiedelungen des Melanoms in entfernte Gewebe, z.B. innere Organe wie Lunge, Leber oder Gehirn. Ein anderes gebräuchliches Wort für Metastase ist auch Tochtergeschwulst.

In-Transit-Metastasen

In-Trasit-Metastasen – auch Satelliten- und/oder Mikrosatelliten-Metastasen oder lokoregionäre Hautmetastasen – sind Tumorabsiedlungen, die zwischen dem Primärtumor und der nächsten Lymphknotenstation auftreten.

invasives Melanom

Als invasives Melanom bezeichnet man nach innen, also eindringend wachsende Melanome.

LDH

Abkürzung für Laktatdehydrogenase.

Verschiedene Studien konnten die Bedeutung von LDH als prognostischem Parameter bei fortgeschrittener Melanomerkrankung nachweisen.

Malignes Melanom

Das maligne Melanom – auch genannt "schwarzer Hautkrebs" – ist ein bösartiger Tumor der Pigmentzellen, der früh Metastasen bilden kann.

Mukosales Melanom

malignes Melanom der Schleimhäute, z.B. der Mundschleimhaut, oder der Schleimhaut im Genitalbereich.

klinisch "okkulter", metastatisch befallener Lympfknoten

z.B. Wächterlymphknoten: ein Lymphknoten der in der Bildgebung unauffällig ist, aber bei Entnahme und pathologischer Untersuchung kleinste Tumorabsiedlungen enthält.

Plattenepithelkarzinom

Ein Plattenepithelkarzinom ist die zweithäufigste Form von Hautkrebs, da diese Form durch intensive UV-Strahlung auf der Haut entsteht. Besonders betroffen sind Menschen, die im Freien arbeiten oder Menschen, die sich gerne der Sonne aussetzen.

Es gibt in diesem Fall eine Vorstufe, genannt aktivische Keratose.

Wird die Vorstufe nicht entfernt, besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich daraus ein Plattenepithelkarzinom entwickelt.

Dieser Hautkrebs kann metastasieren.

Primärtumor

der ursprüngliche Tumor auf der Haut, der zu Beginn der erkrankung meist operativ entfernt wird z.B. Melanom, Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom, ...

regionale Metastasen

Metastasen, die in der Nähe des ursprünglichen Primärtumors entstanden sind, z.B. auf oder unter der Haut oder in nahen Lymphknoten.  Auch die Ausdrücke "regionär" und "lokal" sind in dem Zusammenhang gebräuchlich. Man unterscheidet zwischen regionalen Metastasen und Fernmetastasen. 

Satellitenmetastasen

Metastasen, die weniger als 2 cm vom ursprünglichen Primärtumor entstehen.

Hautkrebs-Screening

Ein Screening (deutsch: "Filteruntersuchung") ist eine Früherkennungsuntersuchungen der Haut. Screenings richten sich an gesunde Personen.


Ein Screening soll Vorstufen, Frühstadien und  Risikofaktoren einer Erkrankung feststellen: Es wird dabei gezielt nach den drei Hautkrebserkrankungen BasalzellkarzinomPlattenepithelkarzinom und 
malignes Melanom („Schwarzer Hautkrebs“) gesucht.

Sentinel

Der sogenannte "Wächterlymphknoten, der dem Melanom im Lymphabflussystem am nähsten liegt.

TNM-Klassifikation

Die TNM-Klassifikation dient zur Einteilung von malignen Tumoren in Stadien.

Die drei wichtigsten Kategorien des TNM-Systems entsprechen den drei Buchstaben:
T = Tumor: Ausdehnung und Verhalten des Primärtumors
N = Nodus (lat. Nodus lymphoideus = Lymphknoten): regionäre Lymphknotenmetastasen
M = Metastasen: Fehlen bzw. Vorhandensein von Fernmetastasen

Tochtergeschwulst

anderes Wort für Metastase

Tumordicke

Die Tumordicke nach Breslow (auch vertikale Tumordicke, TD o. ä.) ist der wichtigste prognostische Faktor in den frühen Stadien des Melanoms.
Dabei wird in operativ entferntem Krebsgewebe die absolute Dicke des Tumorgewebes von der Epidermis bis zum tiefsten noch nachweisbaren Tumorgewebe gemessen. Die Tumordicke wird dann in Millimetern angegeben.

Ulzeration

Geschwürige Gewebsveränderung oder Gewebsschädigung.

Diese ist nur durch den Pathologen diagnostizierbar.

uveales Melanom

oder auch Aderhautmelanom, ist ein maligner Augentumor, der seinen Ursrprung in den Melanozyten der Aderhaut hat. Diese Art von Melanom metastasiert häufig in die Leber.

viszeral

Als viszeral bezeichnet man die in den großen Körperhöhlen (Brust-, Bauch- und Beckenhöhle) gelegenen inneren Organe.

Wächterlymphknoten

Als Wächterlymphknoten werden diejenigen Lymphknoten bezeichnet, die im Abflussgebiet der Lymphflüssigkeit eines bösartigen Tumors an erster Stelle liegen.

ZNS

Abkürzung für das Zentral-Nervensystem: Gehirn und Rückenmark