Fünfter Informationstag der YOKO Hautkrebs Selbsthilfe Sauerland
- Team MID e.V.

- 5. Juni
- 3 Min. Lesezeit
Am 27. Mai 2026 fand auf dem Gesundheitscampus Sauerland in Balve bereits zum fünften Mal der Infotag der YOKO Hautkrebs Selbsthilfe Sauerland statt – ein mittlerweile fest etabliertes Highlight für Betroffene und Angehörige in der Region.

Wachsende Gemeinschaft
Die Selbsthilfegruppe YOKO Sauerland nutzte die Veranstaltung, um sich vorzustellen und Einblicke in ihre Arbeit zu geben. Ebenso präsentierte sich der gemeinnützige Verein „Melanom Info Deutschland e.V.", der bundesweit Informationen und Unterstützung für Melanompatienten bietet – und dessen Community seit Jahren stetig wächst. Sowohl die Vereinsmitgliederzahlen als auch die Aktivität in den verschiedenen Facebook-Gruppen haben sich zuletzt sehr erfreulich entwickelt. Auch das lokale Netzwerk wächst: Inzwischen gibt es mehr als 20 YOKO-Selbsthilfegruppen vor Ort – drei mehr als im Vorjahr – und 41Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter.
Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Lüdenscheid informierte zudem über ihre Beratungsangebote und Aufgaben für Selbsthilfegruppen in der Region.
Medizinische Fachvorträge
Den inhaltlichen Schwerpunkt bildeten drei Fachvorträge:
Prof. Dr. Thilo Gambichler, Leiter des Hauttumorzentrums im Christlichen Klinikum Unna, gab einen fundierten Überblick über Früherkennung und Prävention. Er erläuterte die Unterschiede zwischen Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom und malignem Melanom und stellte Prävention auf drei Ebenen vor:
Primärprävention: Hautkrebs vermeiden – durch UV-Schutz, Schatten, Kleidung, Sonnencreme und das Meiden von Solarien.
Sekundärprävention: Hautkrebs früh erkennen – durch regelmäßige Selbstbeobachtung und Hautkrebs-Screening.
Tertiärprävention: Nachsorge nach einer Erkrankung, um Rückfälle und Zweittumore rechtzeitig zu entdecken.
Seine Kernbotschaft war klar: Der stärkste Hebel liegt bei jedem selbst – weniger UV-Strahlung im Alltag ist die beste Vorsorge.

Marne Handke, Assistenzärztin am Christlichen Klinikum Unna, stellte die aktuellen Nachsorgeempfehlungen für Basalzell- und Plattenepithelkarzinom gemäß der Leitlinie 2024 vor. Dabei ordnete sie auch die aktuelle politische Diskussion rund um das Hautkrebs-Screening ein. Wichtig für Betroffene: Bei Verdacht auf oder nach einer Hautkrebserkrankung handelt es sich um medizinisch notwendige Untersuchungen – diese werden unabhängig vom allgemeinen Screening weiterhin von den Krankenkassen übernommen.
Dr. Alexandra Quittek, Oberärztin und Palliativmedizinerin aus den Märkischen Kliniken in Lüdenscheid, räumte mit weit verbreiteten Vorurteilen gegenüber der Palliativmedizin auf. Sie erklärte, dass Schmerz im zentralen Nervensystem entsteht und stets subjektiv ist – weshalb eine gute Schmerztherapie ein ganzes Team braucht: Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Physiotherapie, Pflege und Sozialberatung.
Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Begriff „Palliativmedizin", den viele noch immer mit dem Sterben verbinden. Dr. Quittek stellte klar: Palliativmedizin beginnt oft schon mit der Diagnose einer schweren Erkrankung – und hat nicht das Sterben, sondern das Leben zum Ziel. Es geht darum, Schmerzen zu lindern, Ängste zu nehmen und die Lebensqualität zu verbessern – unabhängig von der Prognose und unabhängig davon, ob parallel Chemotherapie oder andere Behandlungen stattfinden. Studien belegen: Patientinnen und Patienten, die frühzeitig palliativmedizinisch begleitet werden, haben weniger Schmerzen, weniger Ängste – und leben zum Teil sogar länger. Palliativmedizin ist möglich zu Hause, in der Klinik, in der Arztpraxis und im Hospiz. Ihr Wesenskern, so Dr. Quittek, sei eine Haltung: den ganzen Menschen zu sehen – Körper, Psyche und soziales Umfeld.
Ihr wichtigster Satz des Tages: „Palliativmedizin fragt nicht: Wie lange hast du noch zu leben? Sondern: Wie möchtest du leben?"
Ehrung und Dank
Zum Abschluss wurde Teilnehmerin Nicole Schwerin besonders geehrt. Christine Stuhldreier-Hochstein fand herzliche Worte für die ausscheidende Gruppenleitung. Wir freuen uns, dass Nicole uns im Ehrenamt erhalten bleibt und unsere Facebookgruppe "Verdacht auf Hautkrebs - wir lassen dich nicht allein!" zuverlässig und professionell moderiert. Die Unterstützung der Gruppenleitung übernimmt künftig Claudia Fassbender.
Wir danken allen Referierenden, Kooperationspartnern und Gästen für einen informativen und gelungenen Infotag!

Fünf Jahre Infotag auf dem Gesundheitscampus – das zeigt, wie wichtig regelmäßige, regionale Anlaufstellen für Betroffene sind. Wer mehr über die Arbeit von MID e.V. erfahren möchte, findet unter https://ai-for-animation.com
Toll, dass der Infotag in Balve schon zum fünften Mal stattfand – solche etablierten Angebote sind Gold wert für Betroffene und Angehörige. Wer mehr über die Arbeit von MID e.V. erfahren möchte, findet auf der Webseite https://thingiverse.app
It’s great to see YOKO Sauerland’s Infotag becoming a fixture on the health campus—events like these make a real difference for families navigating a melanoma diagnosis. I’ve been using https://3mf-to-stl.com
Fünf Jahre Infotag auf dem Gesundheitscampus Sauerland – das zeigt, wie wichtig regelmäßige, lokale Anlaufstellen für Betroffene sind. Wer mehr über die Arbeit von Melanom Info Deutschland erfahren möchte, findet auf der Webseite https://aiphototemplate.com
Fünf Jahre Infotag auf dem Gesundheitscampus Sauerland – das zeigt, wie wichtig regelmäßige, regionale Anlaufstellen für Betroffene sind. Wer mehr über die Arbeit von Melanom Info Deutschland erfahren möchte, findet auf der Seite alle Kontakte und Termine. https://ai-3d-modeling.com